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Island - Ein Land zwischen Feuer & Eis

Aktualisiert: März 20



Dieses Land hat mich wirklich beeindruckt. Diese unberührte Natur, die von so unterschiedlichen Naturgewalten geform wurde bzw. wird. Diese Energie, die davon ausgeht und diese unglaubliche Weite. Bäume gibt es nämlich kaum welche und dadurch kann man unfassbar weit die Natur bewundern. Ich liebe es auf den Berg zu gehen oder am Strand zu sitzen, weil man dort eben soweit sehen kann, es scheinbar keine Grenzen gibt und es ein Gefühl von Freiheit vermittelt. Und genau so ist Island. Wer Action sucht, ist hier definitiv falsch. Alles über fünf Häuser gleicht einer isländischen Großstadt, trotzdem sind - zumindest die Hauptstraßen - wirklich gut ausgebaut und da man sowieso kilometerweit im voraus sieht, ob jemand kommt, lautet die Regel: in der Mitte ist die beste Spur. Vor allem bei Schnee und Wind. Das Autofahren in Island kann im Winter schon einmal zur Herausforderung werden, vor allem wenn man in ein White Out gerät. Also einen Schneesturm, der alles um dich herum in Weiß hüllt, so dass du komplett die Orientierung verlierst. Uns ist das auch passiert, aber darf vor allem eins nicht: in Panik geraten. In Island sollte man zu jeder Zeit seine Geschwindigkeit den Straßen- und Witterungsverhältnissen anpassen, sonst passiert es schnell, dass man sein Auto am Straßenrand ausschaufeln darf. Das kann auch zur Folge haben, dass man 100km mit 30 km/h fährt, weil eben die Fahrbahn einer Eisplatte gleicht. Was wir dann auch mit der Zeit gelernt haben ist, sich immer vorher über die Straßenverhältnisse zu informieren, denn Flexibilität ist in Island das A&O. Du kannst dir schon etwas vornehmen, aber ob das dann auch so umsetzbar ist, steht auf einer anderen Karte. Deshalb nimm dir nicht zu viel vor und schau einfach, was geht und habe immer einen Plan B oder C in der Hinterhand, denn das Wetter kann in Island kaum einer hervorsagen.


Wer im Winter nach Island reist, sollte auf jeden Fall gute Handschuhe, gute Winterstiefel mit gutem Profil und am besten Steigeisen (ja, das würde ich beim nächsten Besuch auf jeden Fall mitnehmen) mit im Gepäck haben, denn durch den zusammengedrückten Schnee an den Touri-Hotspots kann es wirklich sehr glatt sein! Wer denkt, dass es in Island ultra kalt ist, der hat falsch gedacht: meistens jonglieren die Temperaturen zwischen -3/+3 Grad. Wir hatten an einem Tag -11 Grad, das war aber auch nicht dramatisch. Was die Temperatur allerdings oftmals viel kälter erscheinen lässt ist der Wind. Der ist nämlich fast ständiger Begleiter auf Island. Deshalb ist Mütze und Schal definitiv Pflicht. Wer gut eingepackt ist, hat aber draußen auf jeden Fall seinen Spaß. Es gibt nicht das falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Die Natur ist so faszinierend, dass man das Wetter fast vergisst. Ich bin kein Wasserfall-Fan, aber diese Wasserfälle, vor allem Gulfoss, haben mich wirklich tief beeindruckt. Das viele Eis und vor allem diese Farben! Ich liebe Blautöne, aber ein solches Eisblau wie hier habe ich noch nie gesehen. Was ich immer schön fand ist das Gefühl, dass die Isländer mit der Natur leben und diese schätzen. Kein einziges Mal sah ich Müll in der Natur herumliegen. Das gefällt mir!


Mein absolutes Highlight war übrigens die Gletscher-Lagune und der Diamond-Beach. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich hier ewig bleiben können. Die Eiskristalle haben wirklich wie kleine Diamanten an diesem Strand gelegen, als hätte sie dort einfach jemand hingestreut. Diese Eisschollen und Eisbrocken werde ich nie vergessen!


Manchmal gibt es Länder in die man fährt, in denen es schön war, aber bei denen man nicht das Bedürfnis hat, noch einmal hinzufahren. Mit Island ist das anders. Hier würde ich gerne noch einmal im Sommer herkommen, um vor allem in die Highland zu fahren. Ich denke hier verbirgt sich unter der Schneedecke noch einmal eine ganz andere Seite, die es gilt zu entdecken. Wer Gelassenheit, Freiheit und Natur liebt, der ist in diesem Land völlig richtig.



Das sollte auf deiner Winter-Island-Packliste nicht fehlen:

  • Schneehose

  • dicke Winterjacke

  • Mütze & Schal

  • Wanderstiefel mit gutem Profil

  • Handschuhe mit Touchfunktion (Handschuhe für Handyfotos ausziehen zu müssen, kann auf Grund des Windes exterm kalt werden)

  • Thermoskanne für das Auto

  • Gelassenheit & Flexibilität


Unsere Route & Sehenswürdigkeiten:


  • Reykjavik

  • Hraunafossar

  • Snaefellsjökull-Nationalpark

  • Borgarnes

  • Öxarárfoss

  • Fridheimar (Tipp: Tomatensuppe essen)

  • Strokkur

  • Gullfoss (!!!)

  • Seljalandsfoss

  • Skógafoss

  • Dyshólaey

  • Vik (gut für Lebensmitteleinkäufe -> großer Supermarkt)

  • Reynisfjara Strand

  • Seljavallalaug

  • Fjadráegljúfur

  • Fjallsárlón (!!!)

  • Jökulsárlón (!!!)

  • Diamond-Beach

  • Höfn

  • Blue Lagoon (Achtung: Vorher buchen!)


Unterkünfte


Sonstige Island-Tipps:

  • plane kleine Etappen und vor allem mache dich frühzeitig wieder auf den Rückweg in Richtung Flughafen, denn eine Straßensperre ist schnell passiert

  • informeire dich am Morgen immer über das Wetter und passe gegebenenfalls deine Route an (Isländischer Wetterdienst / Straßen)

  • solltest du Alkohol konsumieren wollen, kaufe es dir am besten im Duty Free am Flughafen, da ist es günstiger als im Restaurant. Dafür gibt es in Island immer Wasser zum Essen umsonst dazu.

  • Essen ist in Isalnd grundsätlzich teurer als bei uns. Aber wenn du nicht jeden Tag Fleisch und Fisch brauchst (hier kosten Hauptgerichte meist zwischen 20-30 Euro) kannst du auch zu ganz normalen Preisen dort essen. Wir haben z.B. Burger für 12,5 Euro gegessen und die waren hervorragend. Wer trotzdem ein wenig Geld sparen möchte, kann sich Teebeutel, Puddingpulver, Spaghetti und Knabbersachen einpacken.

  • Wer unter Unverträglichkeiten leidet oder sich vegan ernährt, hat in Island Glück! Auf jeder Karte gab es mindestens ein veganes Gericht und oft sogar eine leckere Nachspeise obendrauf. Auch die wenigen Supermärkte sind gut ausgestattet.


Und danke Tanja für unser kleines Abenteuer und das ein oder andere Bild von mir :-*




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